Schwarzes Schaf

Die Schweizer Krankenkassen bezahlen die Eisentherapie – es gibt aber drei schwarze Schafe: Atupri, Sanitas und Helsana

In der Schweiz gibt es rund 60 Krankenkassen. Sie bezahlen die Eisentherapie gern. Denn sie wissen: dadurch gibt es gesündere Menschen für geringere Kosten – durch Vermeidung unnötiger Abklärungen, falscher Behandlungen und oft falscher Psychiatrisierung – für teures Geld und ohne Chance auf Heilung. Es gibt aber drei schwarze Schafe. SIHO empfiehlt einen Kassenwechsel, wenn eine Krankenkasse die Eisentherapie nicht bezahlt. Im Eisenblog werden die schwarzen Schafe an den Pranger gestellt.

Eisenmangel kann zu typischen Symptomen führen wie Erschöpfungszustände, Konzentrationsstörungen, ADS, Lustlosigkeit bis zu depressiver Verstimmung, Schwindel, Schlafstörungen, Nackenverspannungen, Kopfschmerzen oder Haarausfall. Gemäss Hochschulmedizin und ihren Lehrbüchern werden diese Symptome nicht einem Eisenmangel zugeordnet. Dies führt dazu, dass die Ärzte die einzelnen Symptome abklären oder bei Fachärzten abklären lassen. Anstatt Eisen zu geben, werden die Symptome dann durch Medikamente unterdrückt, was nicht zu einer Heilung führt. Diese Menschen bleiben chronisch krank und immer mehr betroffene Kinder werden zu unnötigen Ritalin-Schluckern – anstatt dass sie das fehlende Eisen erhalten.

Das hat sich in der Schweiz 1998 nach der Entdeckung des Eisenmangelsyndroms durch Dr. med. Beat Schaub geändert. In den letzten zwanzig Jahren hat sich das Bewusstsein bei den Ärzten und Patienten durchgesetzt, dass Eisenmangel sehr häufig die Ursache für die angeführten Symptome ist – das offiziell übersehene Eisenmangelsyndrom existiert tatsächlich und kann erfolgreich behandelt werden. Deshalb geben inzwischen über 10’000 Ärzte und alle Spitäler Eiseninfusionen denjenigen Patienten, die an Eisenmangel leiden. Es wurden schon über eine Million Eisenmangelpatienten erfolgreich behandelt. Helvetia hat die Eisenlüge durchschaut.

Wenn die Schweizer Regierung, die WHO und SIHO erfolgreich zusammenarbeiten, kann die in der Schweiz entwickelte Eisentherapie globalisiert werden. Die halbe Menschheit wartet darauf – vier Milliarden Menschen leiden an einem unbehandelten Eisenmangel. Die ersten nach Schweizer Schule ausgebildeten ausländischen Eisenzentren gibt es schon in Deutschland, Österreich und Russland.

Die Eisentherapie erfüllt die vom Bundesamt für Gesundheit BAG geforderten WZW-Kriterien gemäss Swiss Medical Board von 2014. Sobald eine Therapie die WZW-Kriterien erfüllt, muss sie von den Krankenkassen bezahlt werden. Die Schweizer Regierung misstraute aber damals den Resultaten des Swiss Medical Board. Deshalb begann sie 2015 eine eigene Untersuchung über die WZW-Kriterien der Eisentherapie. Der Bundesrat untersucht nun schon seit über vier Jahren die Bedeutung der Menstruation als Ursache für den weiblichen Eisenmangel. (Die Menstruation ist die häufigste Ursache für den weiblichen Eisenmangel, lieber Bundesrat).

Er untersucht auch die Frage, ob den Eisenmangelfrauen das verlorene Eisen zurückgegeben werden soll, wenn es ihnen wegen der Menstruation zu fehlen beginnt – wie es die SIHO und immer mehr Schweizer Ärzte fordern und vormachen. Die Swiss Iron Health Organisation SIHO und die Ärzte sind überzeugt, dass auch Bundesrat Alain Berset im nächsten Jahr die Bedeutung der Menstruation sowie die Notwendigkeit der Eisentherapie anerkennen und bestätigen wird.

Drei schwarze Schafe

Unter den sechzig Krankenkassen gibt es drei schwarze Schafe. Diese weigern sich, die Kosten für die notwendige Eisentherapie zu übernehmen und zwingen dadurch ihre  Eisenmangelpatienten, die Behandlung selbst zu bezahlen, obwohl sie monatlich ihre Krankenkassenprämie einzahlen. Betroffen sind vor allem Frauen und Kinder. Somit ist die Aussage berechtigt, dass diese Krankenkassen Frauen und Kinder diskriminieren – ein unschöner Zustand in einer Demokratie. Es handelt sich um AtupriSanitas und Helsana. Gemäss Aargauer Zeitung gibt es noch andere Kassen, die der Eisentherapie misstrauisch gegenüber stehen. Diese wollen sich aber aus Angst vor negativen Reaktionen seitens betroffener Patienten nicht namentlich äussern.

SIHO empfiehlt Frauen und Kindern, die bei einem schwarzen Schaf versichert sind, im nächsten Jahr einen Kassenwechsel. (EisenTV).

Wahrscheinlich gelingt es aber Bundesrat Alain Berset mit seinem Entscheid von 2020, die drei schwarzen Schafe zur Vernunft zu bringen, damit sie die Eisentherapie endlich wieder bezahlen – so wie früher. Dann könnte man auf einen Wechsel verzichten.

PS: Wenn Sie mit SIHO, den Frauen und Kindern solidarisch sind, können Sie der Eisenliga beitreten und die Eisenpetition unterschreiben.